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Fußball Frauen I
SV Wilting und SV Thenried trennen sich mit einem 2:2-Unentschieden
Wie erwartet ist am Samstag das erste Landkreisderby in der Frauen-Landesliga Süd zwischen dem SV Wilting und dem SV Thenried auf Augenhöhe verlaufen. Am Ende gab es ein 2:2-Unentschieden, das sich die Gäste, die äußerst unzufrieden mit der Leistung des Schiedsrichters waren, in der Nachspielzeit in Unterzahl sichern konnten. 474 zahlende Zuschauer hatte dieses Derby angelockt.
Der Gast wollte gleich zeigen, wer Herr im Haus ist. Franziska Moser konnte sich zweimal durchsetzen, kam dann aber nicht zum Abschluss, da die Wiltinger Hintermannschaft von Beginn an konzentriert zu Werke ging. Dann scheiterte Verena Graf an Gästetorhüterin Lena Fischer und wenig später konnte Anna Althammer eine Hereingabe von Verena Graf nicht verwerten. Da Graf erneut an der Gästetorhüterin scheiterte, war der folgende Führungstreffer nach 26 Minuten verdient. Anna Althammer hatte sich am linken Flügel durchgesetzt und ihre Hereingabe verwandelte Graf zum umjubelten Führungstreffer. Dem Treffer war nach Ansicht der Gäste jedoch ein klares Foul an Kristin Senft vorausgegangen, das jedoch ungeahndet blieb.
Jetzt wollten die Gäste den Ausgleich, doch die Wiltinger Defensive blieb zunächst stabil. Thenried forderte einen Strafstoß, als Nadine Schleich im Strafraum ein Bein gestellt wurde, doch wieder blieb die Pfeife des Referees stumm. Ein Standard führte dann doch zum 1:1-Ausgleich. Nach einem Eckball von Kristin Senft stieg Lucca Stadler am höchsten und ihr Kopfball senkte sich unhaltbar hinter Torhüterin Viola Pfeiffer ins Netz.
Gleich nach Wiederbeginn bediente Verena Graf Judith Gruber und diese schloss dann ganz abgeklärt zur Wiltinger 2:1-Führung ins lange Eck ab. Jetzt wurde es etwas hektischer und nach gut einer Stunde sah die erst kurz vorher eingewechselte Thenrieder Lisa Wendschuh wegen Foulspiels und Reklamierens innerhalb einer Minute Gelb und Gelb-Rot.
Da sich die Wiltinger Abwehr die Worte von Trainer Hirtreiter zu Herzen genommen hatte, taten sich die Gäste schwer. Gute Dribblings von Franziska Moser wurden immer wieder mit vereinten Kräften gestoppt. Dass die Wiltingerinnen alles gaben, zeigt die Tatsache, dass in der Schlussphase Judith Gruber und Nadine Bernhard mit Krämpfen ausgewechselt wurden. Ärgerlich für die Gastgeber, dass in der Nachspielzeit noch der Ausgleich für Thenried fiel. Ein Freistoß fast an der Torauslinie wurde scharf vor das Wiltinger Tor gebracht und Olivia Köppl drückte den Ball zum 2:2-Endstand über die Linie. Die Gastgeberinnen zeigten sich zunächst etwas geschockt von dem späten Ausgleich, doch dann ließen sie sich von ihren Fans für die gute Leistung feiern.
Auch Wiltings Trainer Hirtreiter zeigte sich mit dem Auftreten seines Teams sehr zufrieden, da es eigentlich alles umgesetzt hatte, was es sich vorgenommen hatte. Einziges Manko war wieder die Chancenverwertung. Hirtreiters Fazit: "Die vielen Zuschauer sahen ein ansprechendes Derby, das man leider nicht als Sieger beenden konnte."
Anders sah es sein Gegenüber Michael Kölbl, der vor allem mit dem Unparteiischen haderte: "Spielerisch konnten wir heute nicht das abrufen, was wir eigentlich können, denn alles wurde durch die Schiedsrichterentscheidungen unterbunden. Meine Mannschaft war heute aber kämpferisch top und auch in Unterzahl stärker. Es ging natürlich hin und her, es war ein Schlagabtausch. Unterm Strich müssen wir das Spiel leicht und locker gewinnen, weil wir einfach mehr Torchancen hatten vorne und alles, was von Wilting kam, hatte eigentlich nur der Schiedsrichter fabriziert. Das geht einfach nicht, das ist nicht sportlich. Das Unentschieden war letztlich hochverdient, eine Niederlage für uns wäre überhaupt nicht gerecht gewesen."
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